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Besser Streamen – Vorsätze für 2019

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2018 war ein großartiges Jahr für uns! Nicht überzeugt? Hier Beweisstück A:

Rückblickend hat sich das gesamte emport Team 2018 viel mit Twitch und Streaming beschäftigt. Unsere wichtigsten Erkenntnisse zum Streaming auf Twitch haben wir hier zusammengefasst, als kleines Weihnachtsgeschenk wenn man so will 😉. Für Neulinge und Pros, hier ist für jeden ein guter Vorsatz für das Streamingjahr 2019 dabei:

Anfang gut, Alles gut

Wer zu Streambeginn mit nur 0 Zuschauern startet wird von Anfang an deprimiert sein und kein schönes Streaming Erlebnis haben. Daher sollte ein sog. Starting Screen genutzt werden. In der Zeit in der nur dieser Screen zu sehen ist, kann man auf all seinen Kanälen die richtigen Links posten und ein paar Freunden schreiben, dass es gleich los geht. Damit startet der Stream bereits zu Anfang mit ein paar Zuschauern.

Tipp: Es ist deutlich wahrscheinlicher von zehn auf 50 Zuschauer bei Twitch zu kommen, als von null auf fünf.

Pausenzeiten im Stream nehmen und nutzen

Oft sehen Streamer ziemlich kaputt aus und man merkt an ihrer zombiehaften Art zu reden, dass sie geistig etwa so wach sind wie ein Bär im Winterschlaf. Streamer sollten sich und ihren Zuschauern regelmäßige Pausen zum trinken gönnen, einen Gang zur Toilette einlegen, eine kurze Augenpause machen um nicht zu fertig auszusehen.

Tipp: Fenster aufmachen, paar Liegestützen und Dehnübungen (off Stream) helfen dabei lebendig auszusehen, weniger blass zu sein und danach wieder aktiver und gut gelaunt in eine weiter Runde zu starten.

Ob Komödie oder Tragödie: Hauptsache Entertainment

Egal ob der Streamer schlecht oder gut drauf ist, es muss so oder so unterhaltsam sein. Man kann also entweder Leute mit seiner guter Laune anstecken, oder die eigene schlechte Laune/Rage so verpacken, dass Menschen gerne zuschauen. Wer eh nur mies gelaunt ist, sollte gleich aufhören.

Twitch Chat Interaktion im Stream

Erfolgreiche Streamer interagieren mit ihrem Chat und bieten ihren Zuschauern gute Möglichkeiten, um sich in das Gespräch einzubringen. Das sind keine Fragen wie „Was haltet ihr von der Erderwärmung?“, sondern eher ein simples „wollt ihr mehr davon“ oder andere lustige, freundliche Fragen zu denen jeder mit ein paar Worten eine gute Antwort finden kann.

Die beste Party ist in der Küche

Diese Regel trifft nicht nur auf jede Party, sondern auch auf Livestreaming zu. Der eigene Stream muss die Twitch Küche sein, nach der der herumstreunende Gast gesucht hat. Hier findet eine angeregte Unterhaltung statt, hier ist es spannend, hier fühlt sich jeder Gast sofort wohl. Egal ob passiver, schüchterner Zuschauer oder chatty Bitches.

Die Gesprächsthemen sollten dabei verhältnismäßig unverfänglich, spaßig und schön sein, aber nicht komplett trivial. Gute Themen könnten Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenke sein, die besten Urlaubsorte oder Lieblingsessen. Je nach Bedarf natürlich auch Themen aus dem gestreamten Game selbst.

Aufmerksamkeit auf die Socials

Eigenwerbung ist immer etwas kritisch. Aber seine Zuschauer ein bis zwei mal pro Stunde an die eigenen Sozialen Kanäle zu erinnern ist absolut kein Verbrechen. Natürlich sollte das nicht sein: „Hey, ich hab den und den Channel, folgt mir!“, sondern „Hey, auf Instagram poste ich Zeugs über meine Katze, auf Facebook Umfragen zu zukünftigen Streams und auf Twitter immer aktuelle Sachen von Events etc.“ Dann können Zuschauer selbst entscheiden, was sie gerne sehen wollen und fühlen sich immer gut informiert.

Pausen bewusst und geplant überspielen

Das Matchmaking bei R6 oder LOL kann schonmal etwas länger dauern, aber auch bei WOW oder GTA kommen öfter mal längere Wartezeiten vor (auf Teammates, nächste Quests etc.). Solche Pausen können den Stream langatmig werden lassen, wenn man nicht mit ihnen umzugehen weiß. Wiederkehrende Rituale wie kleine Aufgaben für den Chat, Reaktionen auf neue und alte Clips, Fail Videos oder sonstige kleine Perks können Abhilfe schaffen.

An großen Marken orientieren

Damit meinen wir diesmal nicht wie bei emport üblich, ein individuelles und großartiges Streamdesign was den Streamer als Brand etabliert. Nein, hier ist auch die Sprache und das Auftreten des Streamers gemeint. Sprüche, Slogans, Claims, gute Antworten parat haben – solche Sachen. Es wirkt einfach viel professioneller wenn man auf Fragen aus dem Chat schnell eingehen kann, wenn man einen guten Spruch auf Lager hat um einem neuen Sub zu danken oder eine Dankes-Geste hat, mit der man einem neuen Follow dankt etc.

Fazit? Vergiss alles was du gerade gelesen hast und Stream einfach wie du Bock hast, sei authentisch und hab Spaß! Das ist das aller aller aller Wichtigste. Alles andere kommt danach. In diesem Sinne, 2018 war geil, lasst und 2019 gemeinsam noch großartiger machen!